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Pressemitteilung vom 18.09.2004

Innovatives Personalmanagement

Innovatives Personalmanagement: Das Vermögen Ihres Unternehmens ist was Ihre Mitarbeiter vermögen.

Das Management eines durchschnittlichen Unternehmens investiert mehr als ein Drittel des Umsatzes in seine Mitarbeiter. Doch nur die wenigsten Führungskräfte wissen, wie sich diese Investition richtig bewerten lässt. In den meisten Fällen ist kaum zu beurteilen, ob ein bestimmtes Programm oder ein Managementansatz (z. B. ein Bonusplan oder ein neues Programm zur Aus- und Weiterbildung) tatsächlich mehr Rendite bringt. Stattdessen werden die Investitionsentscheidungen in diesem Bereich auf der Grundlage unzusammenhängender Informationen, reiner Intuition oder so genannter Erfahrungswerte getroffen.

Keiner dieser Ansätze genügt aber jenen harten betriebswirtschaftlichen Kriterien, die für Investitionen in den Kapitalmarkt oder in Produktionskapazitäten gelten. Dies ist vor dem Hintergrund der Wissensökonomie kaum nachvollziehbar. Denn in dieser stellt der Mitarbeiter - und wie Unternehmen ihn managen – für alle Absichten und Ziele die einzige verbleibende Quelle für einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil dar. Der Zugriff auf alle anderen Vermögenswerte ist einfach – und auch Technik lässt sich in der Regel leicht kopieren. Stellen also die Mitarbeiter keinen reinen Kostenfaktor, sondern einen Vermögenswert (nachhaltigen Mitarbeiterwert) dar – so wie es die meisten Führungskräfte in der privaten Wirtschaft heute sehen, - dann können wir Personalstrategien als eine Form des Managements von Vermögenswerten betrachten. Dies basiert auf präzisen Kennziffern und muss an die jeweiligen Umstände angepasst werden. Das Gleiche gilt für die strategische Personalplanung.

Die Frage, die sich stellt ist wie ein solches Modell wirksam in die Praxis umgesetzt werden kann. Als Lösungsansatz hat Lexington Company das Modell des „Nachhaltigen Mitarbeiterwerts“ entwickelt. In einem Satz ausgedrückt geht es bei diesem Konzept darum, den Mitarbeiter nach einem quantitativen und qualitativen Mitarbeiterwert zu beurteilen.

Der Mitarbeiter ist seit der konjunkturellen Schieflage verstärkt in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt und dies vor allem aus ökonomischer Sichtweise. Umso bedeutender ist es, die Aufwendungen (direkt und indirekte) für ihn gezielt einzusetzen: Welche Kosten darf ein Mitarbeiter in Bezug auf seine Resultate (ihm zurechenbarer Umsatz), verursachen, und Resultate nicht nur bezogen auf die heutige Situation, sondern vielmehr im Hinblick auf die zukünftigen Potenziale, die dieser Mitarbeiter bietet? Diese Frage also nach dem Mitarbeiterwert – dem strategischen Mitarbeiterwert – transparent zu beantworten und Aussagen hierüber den Entscheidungsträgern (Personalverantwortliche, Vorgesetzte, Geschäftsführer) in verdichteter, aussagekräftiger Form zur Verfügung zu stellen. Dies wird zu einem zentralen Thema im Rahmen der Personalstrategien. Die Aufgabenstellung für ein innovatives Unternehmen ist es hierbei, ein leistungsfähiges, einfaches, einheitliches und nachvollziehbares System mit dem Ziel einer Objektivierung strategischer Tatbestände zu entwickeln. Dazu ist es notwendig einen „Radar“ zu schaffen, welcher
- die Einschätzung der Mitarbeiter systematisch dokumentiert
- eine Nachvollziehbarkeit der Bewertungen ermöglicht und
- wertorientiertes Handeln unterstützt.
Werden innerhalb dieser definierten Rahmenbedingungen die richtigen Schlüsselfaktoren zur Erhebung des qualitativen (strategischen) Mitarbeiterwerts definiert, können diese in einem zweiten Schritt mit den quantitativen Mitarbeiterwerten (die ja explizit in Form von Lohnbestandteilen, Sondervergütungen, Sachleistungen etc. nachvollziehbar sind) kombiniert werden. Daraus ergibt sich sodann der nachhaltige Mitarbeiterwert.
Nutzen Sie die Chance über den Vermögenswert der Mitarbeiter den Wettbewerbsvorteil Ihres Unternehmens auszubauen.

Autor: Dr. Barbara Jäger Rainer
Erschienen im Trendmail 02/2004 - September 2004


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