Pressemitteilung vom 03.10.2001
"Mehr Personalkultur fördern"
"Ein ausgetrockneter Arbeitsmarkt bedarf ganz besonders professioneller
Akteure und zusätzlicher Dienstleistungen", sagt Barbara
Jäger in Anspielung auf die Situation in Südtirol. Anfang
2000 hat sie das Personal- und Firmenberatungsunternehmen Business
Pool International in Bozen gegründet. Und in knapp zwei Jahren
ist es dem jungen Team (das Durchschnittsalter liegt bei 29 Jahren)
um die internationale Betriebswirtin gelungen, unter anderem Paradeunternehmen
wie Loacker, Fercam und Lafarge Roofing, Hypo Tirol bei ihren personellen
Entscheidungen beratend zur Seite zu stehen.
Für viele Unternehmer sind Mitarbeiter noch immer nur ein Kostenfaktor",
sagt Barbara Jäger, die in Südtirol nicht nur einen leergefegten
Arbeits- markt, sondern auch eine etwas lückenhafte Personalkultur
vor- gefunden hat. Und gerade letztere hat sich die Betriebswirtin
in den vergangenen zwei Jahren besonders vorgeknöpft. Denn angesichts
eines mittlerweile chronischen Personalmangels, der die Unternehmen
nicht zu- letzt in ihrer Expansion hemmt, sei es oft entscheidend,
so Jäger, das eigene Personal innerhalb des Betriebes entsprechend
ein- bzw. umzusetzen. "Aber nicht nur dies. Man kann beispiels-
weise auch die Arbeitsplätze an die persönlichen Eigenschaften
des Angestellten anpassen." Um die Fähigkeiten eines jeden
Mit- arbeiters bestens zu nutzen, könne es unter anderem not-
wendig sein, seine Aufgaben genauer unter die Lupe zu nehmen, um
anschließend den einen oder anderen Bereich an jemand anderen
weiterzugeben bzw. neue Tätigkeiten hinzuzufügen. "Nur
ein Beispiel: Wenn jemand besonders kommunikations- freudig ist,
doch seine Arbeit innerhalb des Betriebes auch organisatorische Fähigkeiten
verlangt, die er allerdings nicht besitzt, so sollte man den Arbeitsplatz
dieses Mitarbeiters entsprechend ummodellieren", so Jäger.
Voraussetzung für eine solch flexible Personaladministration
sei nicht selten eine völlige Umkrempelung der internen Organisation.
Mehr Flexibilität
Eine kleine Revolution, die den Betrieb jedoch in den Augen seines
Personals bzw. neuer Mitarbeiter attraktiver erscheinen lasse. "Und
es ist heute für das Personal immer wichtiger, seine Aufgaben,
aber auch Aufstiegschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten
innerhalb des Betriebes genau zu kennen", sagt Jäger,
die in diesem Zusammenhang keinen Unterschied zwischen Klein- und
Großbetrieben bzw. zwischen Lehrlingen und Führungskräften
macht. "Die Bedürfnisse bleiben dieselben." Eine
genaue Stellenbeschreibung sei heute also ebenso wichtig wie eine
adäquate Karriereberatung. "Und gerade darum, aber auch
um die klassische Rekrutierung des Personals und um Lohnverwaltung,
in Kooperation mit ELAS KG, Meran, kümmert sich Business Pool
International ." Das Unternehmen biete eine umfassende Dienstleistungspalette
an, die aus verschiedensten Bausteinen zusammengestellt ist und
deren Schwerpunkt in der Beratung liegt; die Geschäftsfelder
von Business Pool International reichen von der Rekrutierung, über
Karriere-management, Personalberatung, Personalbeurteilung, Schulung
und Weiterbildung bis hin zur Personal- und Organisations-entwicklung,
sowie - in Zusammen-arbeit mit ELAS - der Lohnabrechnung undArbeitsrechtsberatung.
Kooperationen
Als weitere Stärke ihres Unter- nehmens führt die Geschäfts-
führerin ein breites Netz an Kooperationen und Partnerschaften
an. Zum einen arbeite Business Pool International mit der in Südtirol
etablierten Lexington Consulting zusammen, die Unternehmensberatung
im klassischen Sinn anbietet. Mit Lexington teilt sich das junge
Team um Barbara Jäger auch den Firmensitz in der zentralen Rauschertorgasse
in Bozen. Business Pool wende aber auch dieselben Instrumente für
eine gezielte Personalauswahl wie Lexington an. "Bei den Insights
Management Development Instruments, kurz Insights MDI genannt, des
Scheelen Instituts für Managementberatung und Bildungsmarketing
handelt es sich um ein umfassendes Analyse-System, das eine sichere
Entscheidungsbasis liefert", so Jäger. Denn es sei relativ
einfach, einen Mitarbeiter nach seinen Kompetenzen und Fähigkeiten
zu bewerten. Viel schwieriger sei es dagegen, sein Verhalten bzw.
seine Motive zu analysieren; u.a. seine Fähigkeit sich im Team
zu agieren. "Nur im Rahmen eines strukturierten Interviews und
mit Hilfe der richtigen Utensilien ist es möglich, diese Eigenschaften
zu erkennen", so Jäger. Als Mehrwert von Business Pool
bezeichnet sie schließlich auch ein internationales Netzwerk
an Kooperationen mit qualifizierten Personal- und Firmenberatungsunternehmen
im benachbarten Ausland. "Wir arbeiten gerade daran, unsere
Homepages miteinander zu vernetzen", so Jäger.
Job-Portal
Doch apropos Homepage: Seit heuer verfügt Business Pool International
(www.businesspool-international.com) über ein regelrechtes Job-Portal,
das nicht nur mit den wichtigsten Einrichtungen dieser Art im Ausland "verlinkt" ist,
sondern auch als Informationsplattform sowie als erste Kontaktaufnahme
dient. "Unsere Personalsuche erfolgt nämlich über
persönliche Kontakte, über Zeitungsanzeigen, über
Weiterbildungsinstitute, aber verstärkt auch übers Netz",
sagt Jäger. Die Homepage sei eine Tür, "die alle Interessierten
jederzeit öffnen können, um bei uns vorbeizuschauen".
Im Frühjahr habe außerdem eine Sommerjobbörse auf
der Homepage von Business Pool Internationalgroßen Anklang
gefunden. "Und wir wollen unsere Dienstleistungen noch weiter
verbessern", so Jäger. Im Namen einer verbesserten Personalkultur
- auch in Südtirol.
Autorin: Maria Cristina De Paoli
Quelle: Wirtschaftskurier 03.10.2001
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